Was ist eigentlich Energie, und wie kann man mit Energie arbeiten?
Energie leitet sich von dem griechischen Wort Energeia ab und bedeutet "Wirksamkeit". Energie hat neben seiner physikalischen Bedeutung auch eine philosophische. In allen Kulturen existiert die Vorstellung von einer allgegenwärtigen Kraft, die alles durchdringt und erhält (universelle Lebensenergie).
Energie wird seit Jahrtausenden zu Heilzwecken verwendet. Ihre systematische Erforschung wurde überall auf der Welt, insbesondere aber in Fernost vorangetrieben. In China nennt man sie Chi, in Japan Ki, in Indien Prana, in ägypten Ka, im antiken Judentum Cheim, in ozeanischen Kulturen Hunna.
Seit Albert Einstein weiß man, dass Materie aus Energie entsteht. Und andererseits ist bekannt, dass Materie in Energie umgewandelt werden kann (Verbrennung fossiler Brennstoffe).
Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen Energie und Materie. Das Eine bedingt das Andere. Schon lange vor der modernen Physik haben Menschen von Energie und deren Fluss im menschlichen Körper gewusst. Sie haben Krankheit als Energiestau (Blockaden) verstanden und dadurch Heilung und Linderung von Krankheit und Schmerz ermöglicht, dass sie den Energiestau lösten und den natürlichen Energiefluss wieder herstellten.
Wo und wie fließt Energie?
Heilkundige aller Kulturen beschreiben die Existenz von Energiekanälen im menschlichen Körper. In China sind es die oberflächlich verlaufenden Meridiane, in Indien nennt man sie Nadis, die tief im Körper verlaufen und in einem dreidimensionalen Flechtwerk, ähnlich wie die Blutgefäße den Körper durchziehen. Dreien dieser Nadis kommt eine besondere Bedeutung zu:
- Sushumna, der Zentralkanal, entspringt an der Basis der Wirbelsäule, fließt durch sie hindurch und endet am Schädeldach.
- Ida und 3. Pingala entspringen ebenfalls an der Wirbelsäulenbasis. Sie verlaufen spiralförmig in entgegen gesetzter Richtung um den Zentralkanal der Wirbelsäule (Sushumna)
Jeweils dort, wo Ida und Pingala sich kreuzen, befindet sich ein Energiezentrum (Chakra).
Insgesamt besitzt der Mensch sieben dieser (Haupt-)Energiezentren. Neben den sieben Chakren existieren noch diverse Nebenchakren, die alle durch die Nadis untereinander in Verbindung stehen. Dort, wo sich die Hauptenergiezentren befinden, existieren anatomisch vegetative Nervengeflechte, wie beim 4. Chakra -> Plexus cardialis,
beim 3. Chakra -> Plexus solaris,
beim 2. Chakra -> Plexus hypogastricus, etc.
Ausgehend von den sieben Chakren verlaufen weitere Nadis parallel zu den Nervenfasern, welche die Nervenplexus verlassen und begleiten diese zu deren Erfolgsorganen, z.B. Hormon produzierende Drüsen.
Wie kommt nun Energie in den Körper?
Beispielsweise über Wärme, Licht, die auf die Haut trifft, oder Atem (= Prana), der durch die Nase eingeatmet wird, wird der Körper mit Energie versorgt.
Im Körper angekommen, sammelt sich die Energie zunächst in den Hauptchakren und verteilt sich von dort ausgehend auf dem oben beschriebenen Weg im gesamten Körper. Ist ein Chakra blockiert, und somit außer Funktion, erhalten die von diesem Chakra abhängigen Körperteile, Organe, Drüsen zu wenig Energie; Krankheit kann entstehen.
Der Energiefluss beeinflusst den Körper dahingehend, dass bei Blockaden Krankheit entstehen kann, jedoch bei freien Energiekanälen der Mensch sich gesund und ausgeglichen fühlt.
Neben dem Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden beeinflusst Energie die Gefühle und Gedanken. Gefühle und Gedanken sind auch bestimmte Formen von Energie, die auf den Menschen wirken. Materie, Gefühle, Gedanken - alles leitet sich von Energie ab und steht in wechselseitigem Einfluss zueinander. Dies ist im Volksmund unter dem Begriff der Ganzheitlichkeit zusammengefasst.
Die Chakren sind jedoch nicht nur Energie-, sondern auch Bewusstseinszentren. Jedem der sieben Hauptchakren ist ein Bewusstseinsbereich mit bestimmten Aufgaben und Themen zugeordnet:
- 1. Chakra:
Sicherheit, Bodenständigkeit - 2. Chakra:
Sexualität, Lebensfreude, Geld - 3. Chakra:
Selbstwertgefühl, Wertigkeit, Macht - 4. Chakra:
bedingungslose Liebe, geben und nehmen - 5. Chakra:
Verantwortung, Kreativität, Kommunikation, Ausdruck - 6. Chakra:
ganzheitliches Sehen, Intuition, Denkweisen - 7. Chakra:
Spiritualität, Verbindung zu Gott
Wie entstehen Energieblockaden?
Angst, negative Gedanken und Gefühle, Sorgen, Kummer, seelische Konflikte, Glaubensstrukturen, alte familiäre Muster sind Energien, die auf unsere Energie- und Bewusstseinszentren wirken (Energeia -> Wirksamkeit).
Die Chakren können blockieren, erhalten dann nicht mehr ausreichend Energie. Nachgeschaltete abhängige Organe sind dann folglich minderversorgt, was zu ganzheitlichen Störungen und körperlichen Symptomen führen kann. Unser Fühlen, Denken, Hören, Sehen, Sprechen, Handeln und körperliches Wohlbefinden richtet sich also nach den Energien, die auf uns wirken und die wir selbst erzeugen.
Wir können demnach Kraft unserer Gedanken und Gefühle erheblichen Einfluss auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden ausüben und zeigen uns dadurch mit verantwortlich für unseren körperlichen, geistigen und seelischen Zustand.
Energiearbeit löst primär körperliche Blockaden, so dass der Mensch sich mit Energie aufgeladen fühlt. Die Energie wirkt aber nicht nur körperlich. Sie wirkt auch auf seelischer und geistiger Ebene. Seelische Blockaden kommen aus dem Unterbewusstsein hoch, können psychische und körperliche Schmerzen verursachen und werden dadurch verarbeitet. Hier ist der Geist gefordert. Wir betrachten den Schmerz, erkennen ihn, nehmen ihn an und können ihn dadurch loslassen. So erlangen wir kraft der Energiearbeit auch eine Bewusstseinserweiterung und kommen zur Selbsterkenntnis und zum Selbstverständnis.
Dadurch, dass wir Blockaden lösen, geistig und emotional reflektieren, arbeiten wir nicht symptomorientiert, sondern erkennen die Ursachen von Krankheiten und haben die Möglichkeit, unsere Einstellung und unser Verhalten zu ändern und Verantwortung für uns selbst und unsere Gesundheit zu übernehmen.
Wenn man an sich arbeitet, kann man bestehende Blockaden lösen und verhindern, dass erneut Blockaden auftreten und somit gesund werden und gesund bleiben.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als "Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens."
Energiearbeit ist Behandlung und Prävention zugleich.
Bildnachweis: aus dem Buch Licht-Arbeit von Barbara Ann Brennan
Energiearbeit auch für Kinder
Auch für Kinder steigt der Leistungsdruck in unserer heutigen Gesellschaft. Dieser Druck zeigt sich Eltern, Erziehern und anderen Bezugspersonen unter anderem in Aggressionen, Müdigkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Lustlosigkeit oder auch Krankheiten.
Ich bringe Kindern die Energiearbeit kindgerecht nahe, damit sie lernen, aus ihren ureigensten Quellen zu schöpfen. Anhand spezieller Techniken und Übungen erlernt Ihr Kind, sich vor negativen Einflüssen zu schützen und ruhig und gelassen mit dem Alltag umzugehen und kann so in seine eigene Mitte finden.
Kinder stärken durch Energiearbeit ihr eigenes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, gleichzeitig werden sie sensibler im Umgang mit anderen. Sie lernen, achtsamer mit sich umzugehen und entwickeln ein Gespür dafür, was ihnen gut tut.
Entspannungstechniken und Meditationsarten stimme ich individuell auf die Persönlichkeit und Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes ab. Meine langjährige schulmedizinische Erfahrung als Kinderintensivschwester fließt in meine Arbeit ein.
Wenn Sie noch Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, rufen Sie mich an unter 0241/9661187. Ich freue mich, Sie kennen zu lernen