Presse
Ich habe seit 1998 mehrere Artikel verfasst, seit 2005 auch in der Himmelsleiter, einem ganzheitlichen Magazin für den Bereich Aachen und der Euregio (Euregio = ein gemeinsamer grenzüberschreitenden Bereich im Drei-Länder-Eck Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Damit Artikel nicht doppelt erscheinen, veröffentliche ich nur die Beiträge, die in ihrer Form so noch nicht in meiner Homepage aufgeführt waren. Für die anderen Texte verlinke ich auf meine entsprechenden Beschreibungen.
Seelische Konflikte und ihre Auswirkungen
(Dr. med. Ulrike Banis)
Psychosomatische Energetik jetzt auch in Aachen(Himmelsleiter Mai/Juni 2007)
Therapien/psychosomatische Energetik...
Neurodermitis
(Himmelsleiter November/Dezember 2006)
Der öcher säht
(Himmelsleiter März/April 2006)
Artikel: Body Detox®
(Himmelsleiter November/Dezember 2005)
Interview mit Heilpraktikerin Katja Weidemann
(Himmelsleiter September 2005)
Artikel: Energiearbeit als Prävention?
(Himmelsleiter März/April 2005)
Therapien/Energiearbeit...
Artikel aus der Fachzeitschrift Kinderkrankenschwester
C 4154 E 17. Jahrgang * Heft 4 * April 1998
Rehahibilitation
Rehabilitationspflege
Kind-Mutter-Station im Seehospiz "Kaiserin Friedrich" auf Norderney
Artikel aus der Fachzeitschrift Kinderkrankenschwester
C 4154 E 11. Jahrgang * Heft 11 * November 1992
Klinische Fortbildung
Asthma bronchiale
Pflege und Therapie des Status asthmaticus auf der Intensivstation
Himmelsleiter November/Dezember 2006:
Neurodermitis
(atopische Dermatitis, atopisches Ekzem, endogenes Ekzem*)
Bei diesem Artikel möchte ich den Schwerpunkt nicht auf die Symptome und ätiologie legen, sondern auf die Kombination von Behandlungsmethoden. Ich selbst bin Neurodermitistrainerin, Kinderkrankenschwester, Heilpraktikerin und Heilerin. Ich möchte ihnen von meinen Erfahrungswerten berichten.
Durch meine Qualifikationen kann ich:
- schulmedizinisch den Patienten anleiten, schulen, unterstützen, begleiten und ihm erklären.
- im Sinne der Naturheilverfahren Körper entgiften und entsäuern, anschließend aufbauen und stärken.
- mittels Energiearbeit die Ursache auf seelischer Ebene an der Wurzel erkennen, und dadurch dem
- Patienten Hilfestellung geben, sich selbst zu verstehen und anzunehmen.
Wichtig ist mir, dafür zu sorgen, dass sich die in den drei Bereichen ganz verschiedenen Ansätze/ Vorstellungen gegenseitig unterstützen, da alle dasselbe Ziel haben - den Patienten bei seiner Genesung zu unterstützen und sein Leid zu lindern. Für den Betroffenen (die Eltern des betroffenen Kindes) ist die Krankheit ein immer wieder neu einkehrender Schock, wenn es einen erneuten Schub (d.h. Verschlechterung des Hautzustandes) gibt und die Haut „blüht”. Sie sind oft hilflos, ohnmächtig, ängstlich, verzweifelt und brauchen eine sehr fürsorgliche, liebevolle, kompetente und kontinuierlich begleitende Hilfestellung während des Heilungsprozesses.
Die Neurodermitis ist eine auf Erbanlagen bestehende, chronische Entzündung der Haut, die nicht ansteckend ist. Sie kann in verschieden starken Schüben verlaufen, mit Trockenheit der Haut oder starker Rötung derselben; Leitsymptom ist der Juckreiz. Die eigentliche Ursache ist bis heute nicht bekannt. Es besteht jedoch ein großer Zusammenhang der chronischen Hauterkrankung mit den seelischen Verarbeitungsprozessen des Patienten. Jegliche Emotion kann direkt einen Schub auslösen, die Haut ist Spiegelbild der Seele (für bewusste und unbewusste Konflikte) und reagiert bei Freude und bei Leid.
Bei manchen Kindern kann man schon kurz nach der Geburt mit geschultem Blick die doppelte Lidfalte (Dennie-Morgan Falte) und trockene Haut erkennen, und in Hinblick auf die bekannte Familienanamnese vorbeugende Maßnahmen treffen. Hier ist der Fachfrau bewusst, dass die diagnostizierte Krankheit den kleinen Patienten sein Leben lang begleiten wird. Normalerweise zeigt sich die Neurodermitis ab dem 3. Lebensmonat mit Kopfschorf und Hautveränderungen in Gesicht, Wange und Stirn. Später geht sie auf Rumpf und Extremitäten über. Wichtig ist jetzt, dass durch die Schulmedizin (die in der Regel das Kind als erstes sieht) eine kompetente Hilfestellung gewährleistet ist.
Die Eltern sollten jetzt in Form einer Neurodermitisschulung Aufklärung, Unterstützung und Hilfestellung erhalten, und nicht erst Jahre später. Diese Zeit wäre verloren. Die Eltern müssen lernen, mit der Krankheit umzugehen und sie anzunehmen - sie zu verstehen. Ihnen wird beigebracht das Kind zu pflegen und zu cremen, den Unterschied zwischen Heilsalbe und Pflegesalbe zu wissen und selbstständig anzuwenden. Weiter geht es mit Informationen bezüglich der Ernährung des Kindes, falls Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien die Neurodermitis begleiten - was aber nicht immer der Fall sein muss.
Wichtig ist den Teufelskreis von Juckreiz und Kratzen zu verstehen und anzunehmen, bzw. zu wissen, wie man sich dann helfen kann, um aus den Zwangsmechanismen auszusteigen. Hinzu kommt, dass die Kinder oft unter Schlafproblemen in Form von Ein- und Durchschlafstörungen leiden. Dies vergrößert zusätzlich zur Neurodermitis das Leiden. Auch hier kann professionelle Unterstützung durch z.B. eine Schrei- und Schlafberatung nach dem Konzept der Münchner Sprechstunde für Schreibabys erfolgen. In der Beratung bekommen Eltern grundlegende, meist nicht allgemein bekannte Informationen über einen gesunden Kinderschlaf, um einschätzen zu können, was sie ihrem Kind zumuten können.
Sehr oft leiden Kinder mit Neurodermitis neben Einschlafproblemen auch unter Schlafstörungen, da die Kinder nachts im Traum ihre Eindrücke verarbeiten. Sie sind unruhig, schwitzen zeitweise, was wiederum Auslöser für erneuten Juckreiz der Haut sein kann. Die Kinder befinden sich dann oft in einem Teufelskreis zwischen Juckreiz und Kratzen, den man unbedingt unterbrechen sollte, damit das Kind (und vor allem auch die Mutter) Schlaf findet. Der Juckreiz der Haut fordert das Kind auch im Schlaf heraus zu kratzen, teilweise passiert das auch unbewusst. Deswegen ist es ratsam, den Kindern besondere Neurodermitis-Schlafanzüge mit Fäustlingen oder Baumwollhandschuhe anzuziehen, bzw. die Fingernägel sehr kurz zu schneiden. Durch das Kratzen wird der Juckreiz der Haut aber nur kurz gemildert. Vielmehr ruft das Kratzen eine Rötung der Haut mit verstärkter Empfindlichkeit hervor. Dadurch bildet sich ein Übermaß an Histamin (Juckpulver) das von den Mastzellen in der Haut gebildet wird. Dies löst den Juckreiz wiederum vermehrt aus: Juckreiz-Kratzen-Juckreiz.
Durch das tiefe Kratzen kommt es oft zu Verletzungen auch der unteren Hautschicht, so dass die Haut blutet und nässt, und das wiederum schmerzt! Dies lässt das Kind nicht schlafen. Neurodermitiker müssen kratzen und so kratzt das Kind solange bis die Haut blutet und schmerzt. Das können die Kinder dann besser aushalten als den quälenden Juckreiz, der sie fast wahnsinnig macht. Aus diesem Grund sollte man Neurodermitikern nie das Kratzen verbieten (denken wir mal darüber nach, wie schlimm es ist, wenn man einen Mückenstich hat!). Wichtig ist es, für die Kinder die Auslöser zu reduzieren und Stress zu vermeiden, damit das Kind Frieden und Ruhe findet und sich erholen kann. Denn wichtig ist für das Kind ein erholsamer Schlaf!
Zusätzlich lernen die Eltern bei der Neurodermitisschulung mit dem Stress, der durch die Krankheit bei ihnen entsteht, umzugehen. Psychologische Ansätze finden wir in einer Familientherapie. Sinnvoll wäre es auch, je nach Stärke des Krankheitsbildes, eine Kind-/Mutter-Kur durchzuführen, da der Klimawechsel einen positiven Verlauf der Krankheit gewährleistet und auch Schübe abmildern kann. Aus schulmedizinischer Sicht wären fast alle Behandlungsmöglichkeiten des Körpers damit beschrieben.
Werfen wir jetzt einen Blick auf die Haut. Sie ist grundsätzlich ein Ausscheidungsorgan für Giftstoffe und Säuren, wie auch Leber, Niere und Darm. Da die Funktion der Haut bei der Neurodermitis gestört ist, sollte man hier auf jeden Fall unterstützende Maßnahmen ergreifen, um belastende Stoffe im Körper abzubauen. Bei den Naturheilverfahren liegt genau dort der Schwerpunkt: Giftstoffe werden ausgeleitet, die Übersäuerung des Körpers wird neutralisiert. Dazu wird der Stoffwechsel des Körpers stärker aktiviert und im Ergebnis der Körper aufgebaut und gekräftigt.
Manchmal sind die Eltern der Kinder oder der Patient schon offen für Alternativmethoden. (Oft müssen sie aber erst einen langen Leidensweg gehen, um sich für Alternativmethoden zu öffnen.) Während des Beginns der Behandlung erfahren die Patienten häufig eine sog. Erstverschlimmerung der Haut durch die Entgiftung, da der Heilprozess von innen nach außen verläuft und die Haut reagiert. Das macht dann dem Patienten bzw. den Eltern Angst - sollte die Haut doch besser werden und nicht schlimmer! Manchmal wird dann die Behandlung aus einer Mischung von Angst und Missverständnis abgebrochen, verbunden mit dem Gefühl: die Methode war schlecht, hat nichts gebracht, da gehen wir nicht mehr hin.
Hier ist dann die Heilpraktikerin gefordert, die notwendige unterstützende, begleitende Hilfestellung zu leisten. Oft genügt es, für den Patienten da zu sein. Zum Verständnis der Behandlung ist es jetzt wichtig zu wissen, dass die Entgiftungsphase läuft und die Haut "blüht", da jetzt nicht die Symptome behandelt werden, sondern die Ursache.
Unterstützend schlage ich folgende Methoden der Naturheilverfahren vor:
homöopathisch wird versucht, den Patienten individuell zu behandeln und seine Konstitution ganzheitlich zu erfassen
bei der Symbioselenkung werden der Darm und die Leber unterstützt
das Elektrolysefußbad unterstützt die Entgiftung und Entsäuerung (eine einfache, effektive, zeitsparende, wirkungsvolle Behandlung)
die Orthomolekularmedizin unterstützt mit Omega-3-Fettsäuren, Spurenelementen und Mineralien den Heilungsprozess (wechselnde hochwertige Öle, Vit. E - reich, alle 4 Wochen wechseln)
eine Fußreflexzonenmassage gleicht die Meridiane aus und harmonisiert den Energiefluss im Körper
mittels Phytotherapie können mit ihren Wirkstoffen bei nässenden Ekzemen und starkem Juckreiz und mit Umschlägen gute Erfolge erzielt werden
Bachblüten unterstützen den Gemütszustand des Patienten
Meditation und Autogenes Training tragen zur Herabsetzung der inneren Spannungen des Patienten bei
Psychotherapie.
Letztendlich wird uns immer wieder gezeigt, wie anspruchsvoll und individuell die Behandlung der Neurodermitis ist, und wie wichtig es auch ist, sich den Bedürfnissen der Patienten anzupassen.
Die Haut hat eine Schutzfunktion - sie schützt unseren Körper vor dem Eindringen fremder Substanzen. Sie steht im energetischen Sinne auch für unsere Individualität, d.h. sie schützt unser wahres Ich.
Die Haut ist Spiegelbild der Seele, wenn die Haut sich verändert, sollte man unbedingt auf die Seele schauen. Im übertragenen Sinne ist die Neurodermitis ein Schrei der Seele, der verlangt, nach innen zu schauen um die Seele zu heilen - und damit auch die Haut. Durch die Energiearbeit kann man jetzt positiv auf die Seele einwirken. Auch hier gibt es verschiedene Ebenen, auf denen man arbeiten kann. Bei kleinen Kindern kann man gut über die Mutter am Kind arbeiten, wenn diese für die Methode offen ist.
Energiearbeit kann geleistet werden durch:
Reinigung der Chakren, Energiekörper mit gleichzeitiger Harmonisierung und Auffüllen der Energie des Körpers, des Geistes und der Seele.
Familienaufstellung nach Hellinger, um zu schauen, für wen und was die Neurodermitis steht.
Ablösung nach Phyllis Krystal, um alte (negativ wirkende) Verhaltensmuster zu lösen.
Advanced Releasing, um alte Glaubensansätze, denen man viel Gewicht verleiht und die dann unser Leben bestimmen, im Unterbewusstsein abzulösen, um frei zu werden - innen und außen.
Abschließend ist zu sagen, wie spannend es ist, sich auf den Weg zu machen, auf den Weg aus der Neurodermitis, auf den Weg zu sich - mit der Option, Heilung auf mehreren Ebenen zu erfahren.
*Quelle der Wortbedeutungen:
Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, de Gryter Verlag
atopische (= gr. ungewöhnlich, seltsam) Dermatitis (= entzündliche Hautreaktion),
atopisches Ekzem (= gr. Wortteil mit der Bedeutung aufschwellen, aufkochen),
endogenes (= im Körper selbst entstanden - im Gegensatz zum erworbenen) Ekzem.
Himmelsleiter März/April 2006:
Der öcher sät: ¨Ich hann et ärm Dier!¨
In der heutigen Zeit sind alle Menschen nur noch ¨busy¨. Keiner hat Zeit, keiner hat Lust, und alle stehen unter Stress. Der Alltag holt den Menschen immer wieder ein: schlechte Lebensführung, unausgewogene Ernährung, Leistungsdruck auf der Arbeit, Missverständnisse in der Familie und allgemein in unseren sozialen Kontakten. Oft fehlt uns die Wertschätzung und Anerkennung durch unsere Mitmenschen. Das Hauptproblem liegt hier darin, dass wir selbst uns die Wertschätzung und Anerkennung nicht geben können und sie daher im Außen zu finden versuchen.
Eigenliebe ist das Kernthema in diesem Zusammenhang. Wenn wir unsere Trauer, unseren Schmerz und unsere Wut nach innen richten, werden wir krank. Wir fühlen uns zunächst niedergeschlagen, antriebslos, interesselos, reizbar. Wir haben keine Energie mehr zur Verfügung. Freudlosigkeit, Gefühle von Wertlosigkeit, Schuld, Sinnlosigkeit und keine Hoffnung, keine Perspektive auf ein "anderes" Leben dominieren unseren Alltag. Infolge dessen reagiert unser Körper auf diese Gefühlslage mit Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Kreislaufbeschwerden, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Angststörungen, Infektneigung und anderen Symptomen. Die körperlichen Aspekte wirken ihrerseits zurück auf unsere Gemütslage; der Mensch befindet sich in einem Teufelskreis seiner Gefühle und deren körperlichen Manifestationen.
Die häufigsten Erkrankungen in unserem Kulturkreis sind der Diabetes mellitus, die koronare Herzkrankheit und die Depression. 15% der deutschen Bevölkerung leiden an einer behandlungsbedürftigen Depression (12 Mio.). Häufig wird sie als solche nicht erkannt. Die Menschen empfinden ihren Zustand allzu häufig als normal. Sie reagieren mit Aussagen wie: ¨Wer hat denn keine Probleme? ¨, ¨Wer ist denn heute schon rund um die Uhr glücklich und zufrieden? ¨ oder ¨Was von selbst kommt, geht von selbst! ¨ - Der öcher sät: ¨Ich hann et ärm Dier ¨.
Abends trinkt man vielleicht gerne mal ein Schlückchen Bier, ein Glas Wein oder verfällt im Extremfall in Süchte, um den Alltag zu vergessen. Womöglich steckt hinter jeder Sucht eine Sehnsucht, die nicht gelebt wird! Solche Menschen tragen tief in sich eine Sehnsucht, verbunden mit dem inneren Gefühl, das Gewünschte niemals erreichen zu können. Wenn Menschen so empfinden, hat die Depression häufig schon begonnen, allerdings können oder wollen sie dies nicht erkennen.
Das Wort Depression leitet sich ab vom lateinischen deprimere und bedeutet soviel wie herunter- oder niederdrücken. Die Depression wird auch als traurige Verstimmung, eben ¨Ich hann et ärm Dier!¨ beschrieben. Die Schulmedizin definiert an die 15 verschiedene Formen der Depression, die ich hier stark vereinfacht und nach alter Definition in drei Gruppen unterteilen möchte: die leichten, die versteckten und die schweren Formen.
Die leichten Formen äußern sich in ¨kleineren¨ Symptomen wie etwa Niedergeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, etc. Ein solches Symptombild kennt wahrscheinlich jeder von uns nach belastenden Ereignissen wie Trennung, Tod oder schwerer Krankheit. Oft geht sie auch unbehandelt von sich aus wieder vorüber. Der Ausprägungsgrad und die Dauer der Erkrankung bestimmen die Behandlungsbedürftigkeit.
Die versteckte Form wird über den Körper ausgelebt. Der Patient ist nicht fähig, seine depressive Verstimmung bewusst zu empfinden oder gar zu beschreiben. Er verlagert diese auf körperliche Beschwerden, z.B. Herz-, Kopf- oder Rückenbeschwerden, wobei keine oder eine, die körperlichen Symptome nicht ausreichend erklärende organische Ursache erkennbar ist.
Die schwere Form ist am Ausprägungsgrad der Beschwerden erkennbar und gehört unabdingbar in die diagnostische Abklärung seitens eines psychiatrischen oder psychosomatischen Facharztes, da sie mit einer Selbstmordgefährdung einhergehen kann. Ursächlich hierfür können zum einen wieder schwere Lebensereignisse (quasi als Reaktion auf etwas) oder aber einen erkennbaren Auslöser vermissen lassende körperliche Ursachen (wie etwa eine Fehlregulation der Botenstoffe im Gehirn) sein. Die Behandlung während der akuten Phase durch einen Heilpraktiker und sonstige alternative Behandlungsmethoden ist hier obsolet (lat. obsoletus = ungebräuchlich, überholt, veraltet). Eine adjuvante (lat. adiuvare = helfen) Unterstützung aller Formen durch Naturheilverfahren und Bioenergetik kann dem Patienten bei der Genesung aber sehr hilfreich sein.
Sinnvoll ist hier, die begleitende Behandlung in Kooperation mit dem behandelnden Arzt durchzuführen. über die Naturheilverfahren kann der Körper z.B. entsäuert und entgiftet werden. Es kommt allgemein zur Aktivierung des Körpers, es werden die Ausscheidungsvorgänge über die Organe Haut, Leber und Niere angeregt. Dies führt zum Abbau von innerlichen Spannungen, wodurch der Mensch wieder mehr in seine Mitte gelangt. über die Bioenergetik in Form von Aura- und Chakrenarbeit kann der Energiefluss wieder aktiviert und richtig geleitet werden. Da der Energiefluss bei einer Depression gestört ist, kann die Energie nicht optimal durch den Körper fließen.
Das gesamte Chakrensystem ist gestört, was durch einen Schock oder Trauma ausgelöst werden kann.
Die blockierten Chakren beinhalten Lebensthemen, die nicht geklärt oder gelebt wurden. Die Aura selbst weist Löcher, Risse und Verfärbungen auf. Der niedrige ätherkörper hat Energie verloren, der niedrige Emotionalkörper ist oft ausgedehnt durch Wut, Schmerz und Trauer und der niedrige Mentalkörper ist häufig verhärtet durch alte Gedanken- und Verhaltensmuster, die nicht angeschaut und/oder geklärt werden. Da die Menschen hierbei zeitweise den Boden unter den Füßen verloren haben, Verbindung zur Erde (1. Chakra) und den Glauben an Gott ("dat Herrjöttchen hät misch verjessen"), ist auch die Verbindung zum Universum (7. Chakra) blockiert, so dass die Energie nur schlecht von oben - aus dem Universum kommend - durch den Menschen zur Erde hin durchfließen kann, um den Körper mit universeller Lebensenergie aufzufüllen.
Weitere Lebensthemen können bei der Depression durch blockierte Chakren sein:
2. Chakra: Mangel an Lebensfreude
3. Chakra: Mangel an Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl
4. Chakra: Mangel an Eigenliebe
5. Chakra: gestörte Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung wird nicht übernommen.
6. Chakra: Mangel an Klarsicht. Man sieht nur noch sich selbst in seiner Ausweglosigkeit und verliert den Blick für das Ganze.
Wichtig ist zu sagen, dass die universelle Lebensenergie nicht durch Medikamente im klassischen Sinne ersetzt werden kann, sondern nur durch die Energiearbeit. Hilfreich ist es, sich die eigenen Blockaden anzuschauen, was dahinter steht, die Themen zu verstehen, begreifen und anzunehmen, um sie dann loslassen zu können und frei zu werden, so dass die Lebensenergie wieder optimal fließen kann.
Um das Ganzheitliche Wesen zu verstehen - Körper, Geist und Seele - sollte man zum höchsten Wohle des Patienten und zu seiner Genesung Schulmedizin, Naturheilverfahren und Bioenergetik kombinieren und die Zusammenarbeit zwischen allen drei Bereichen unterstützen.
Literaturangaben:
Pschyrembel, medizinisches Wörterbuch;
Naturheilpraxis heute, E. Bierbach;
Lehrbuch d. Psychotherapie u. psychosomatischen Medizin, Ahrens, Schneider;
Licht-Pforten, Cyndi Dale
Himmelsleiter November/Dezember 2005:
das Fußbad für Körper, Geist und Seele - eine neue Methode zur intensiven Entgiftung des Körpers
Ü ist ein Thema, das heute fast jeden betrifft. Durch ungesunde Lebensgewohnheiten verschiebt sich der Säure-Basenhaus-Haushalt und kann sowohl körperliche als auch psychische Probleme nach sich ziehen. Basenpulver und Basenbäder haben deshalb Hochkonjunktur. Was aber kann man tun, wenn die Belastungen so intensiv sind, dass Hausmittel allein nicht mehr ausreichen? Denn wenn z.B. auch Umweltgifte dazukommen, werden Gift- und Säurebelastung schnell zum Dauerthema.
Das Body Detox® Elektrolysefußbad ist eine elektrophysikalische Anwendung zur professionellen Entsäuerung, Entschlackung und Entgiftung. Durch seine sanfte und tief greifende Wirkung ist es auch für schwerbelastete Menschen gut verträglich. Diese Kombination aus Neutralisierung und Ausleitung ist durch die Technik der Elektrolyse möglich, die in das Fußbad integriert wurde. Sie wird bereits seit Jahrzehnten in der Umwelttechnik genutzt. Da die Haut für die meisten Stoffe durchlässig ist, können die Ionen auf die Körperflüssigkeiten einwirken und Säuren und Gifte neutralisieren.
Die Heilpraktikerin Ina Gutsch erklärt die Wirkung folgendermaßen: "Die Anwendung wirkt auf den ganzen Körper, vor allem auf Blut und Lymphe. Der Körper nimmt während der Anwendung eine große Menge an Elektronen auf, die Säuren und Gifte sofort neutralisieren können. Die Ausscheidung der Schadstoffe erfolgt bereits während der Anwendung über die Füße, dadurch werden auch die Nieren entlastet. Die Reinigung stärkt den ganzen Körper im Sinne der Gesundheitsvorsorge."
Katja Weidemann ist Heilpraktikerin und Body Detox® Therapeutin in Aachen. Sie setzt das Elektrolysefußbad seit einigen Monaten in ihrer Praxis ein. "Ich habe jahrelange Erfahrung mit Entschlackungs- und Entgiftungskuren. So intensiv wie beim Body Detox® Fußbad habe ich die Wirkung noch nie gespürt. Ich merke das sowohl körperlich als auch mental." Auch einen Einfluss auf das Energiesystem hat sie bemerkt: ¨Wenn ich an die Behandlung meiner Patienten eine Energiearbeit anschließe, habe ich ganz andere Voraussetzungen, als ohne vorheriges Fußbad. Es ist, als ob das Energiesystem bereits gelockert ist und leichter auf die Heilimpulse reagiert.¨
Da körperliche und energetisch/psychische Belastungen zumeist Hand in Hand gehen, liegt es auf der Hand, dass bei der körperlichen Entgiftung auch das Energiesystem "entschlackt" bzw. entlastet wird. Die Patienten beschreiben diese Wirkung zumeist als Leichtigkeit und Klarheit, sowohl im Kopf als auch zunehmend im ganzen Körper. Im Alltag macht sich das einfach als mehr Lebensqualität bemerkbar.
30 Minuten dauert eine Anwendung und wird mit einer kleinen Fußmassage abgerundet. Individuelle Anwendungen können im Anschluss an das Fußbad erfolgen, aber auch für sich genommen ist die Anwendung sehr tief greifend. Die Farbbildung ist ein indirekter Hinweis auf die Intensität der Ausscheidung. Auf die Art der ausgeschiedenen Stoffe lässt sich daraus allerdings nicht schließen.
Die Anwendung ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Einmal wöchentlich ist der ideale Abstand. Eine Behandlung kostet 34,- Euro. Für eine Kur werden für Erwachsene zehn Behandlungen empfohlen, für Kinder fünf.
Himmelsleiter September 2005:
Frau Weidemann, Sie kommen aus der Schulmedizin. Seit 2003 führen Sie in Aachen als Heilpraktikerin eine Praxis - eine ungewöhnliche Vita
Nein. Für mich eine logische und sinnvolle Entwicklung und Erweiterung. Ich verfüge über langjährige Erfahrung aus der Intensivmedizin und sehe tagtäglich, wo die Grenzen der Schulmedizin sind. Vor einigen Jahren habe ich daher begonnen, mich mit alternativen Heilmethoden zu beschäftigen und habe Ausbildungen in Naturheilverfahren und Bioenergetik absolviert.
Alternative Heilmethoden sind momentan ein Trend und es gibt inzwischen viele Anbieter. Was unterscheidet Sie von anderen Heilpraktikern?
Ich verbinde meine langjährigen Berufserfahrungen aus der Schulmedizin mit meinen Zusatzqualifikationen. Beide Therapieansätze haben ihre Berechtigung, beide haben sie Vor- und Nachteile. Ich möchte mit meiner Arbeit für meine Patienten die jeweiligen Vorteile herausholen. Darüber hinaus sehe ich genau, wo meine Grenzen als Heilpraktikerin sind und wo ich gegebenenfalls einen Patienten an die klassische Schulmedizin überweisen muss. Auf der anderen Seite bin ich in der Lage, dort weiter zu arbeiten, wo die Schulmedizin zu Ende ist und einem Patienten nicht zu helfen vermag.
Was heißt das für den Patienten? Wie profitiert er davon
Als immer noch aktive Intensivschwester bin ich stets auf dem neuesten Stand was schulmedizinische Entwicklungen anbelangt. Ich bin gewohnt, rasch ein Krankheitsbild zu erkennen und dann Entscheidungen zu treffen. Von diesen Erfahrungen profitieren meine Patienten. Ich bin außerdem in der Lage, einem Patienten das von einem Schulmediziner diagnostizierte Krankheitsbild zu erläutern - und zwar so, dass er es verstehen kann. Ich kann ihm dann den Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele erklären.
Was heißt das konkret?
Konkret heißt das: Ich zeige dem Patienten auf, warum und wie es zu seiner Krankheit kam und was die Erkrankung für die seelische Ebene bedeutet. Dann entwickle ich gemeinsam mit ihm eine Therapie, die auf der seelischen Ebene arbeitet und gleichzeitig die Symptome mittels Naturheilverfahren behandelt. Unter Umständen begleitend zur schulmedizinischen Therapie, wobei ich auf Wunsch auch Kontakt zum behandelnden Arzt aufnehme. Wichtig ist, dass der Patient versteht, warum und wie es zu seiner Erkrankung kam, dass er diese als Teil seines Lebens begreift und im Idealfall annehmen lernt. Denn erst wenn er sie annimmt, kann er aktiv und eigenverantwortlich mit mir arbeiten. Es geht, wie Sie sehen darum, Krankheit im Zusammenhang mit Lebensumständen zu sehen, zu analysieren, zu erkennen und dann Dinge zu verändern.
Welche Krankheiten behandeln Sie? Und welche Therapieformen setzen Sie ein?
Ich setze je nach Befund unterschiedliche Therapieformen ein. Auf der seelischen Ebene arbeite ich mit Bioenergetik. Vereinfacht gesagt geht diese Behandlungsmethode davon aus, dass im menschlichen Körper Energiebahnen verlaufen. Sind diese blockiert, kann der Mensch erkranken. Die Blockaden löse ich mit dem Patienten gemeinsam mittels "Releasingarbeit" auf - hier geht es darum, tradierte Gewohnheiten, negative Beziehungsgeflechte, hindernde Glaubenssätze aufzulösen, loszulassen und positiv in das Leben zu integrieren.
Und auf der körperlichen Ebene?
Auf der körperlichen Ebene setze ich unter anderem Tinkturen, Schüsslersalze und Massagen ein, aber auch Mittel zur Entgiftung und Entsäuerung des Körpers. Beispielsweise habe ich vor kurzem ein Elektrolyse- Fußbad angeschafft, das den Entgiftungsprozess optimal unterstützt. Darüber hinaus halte ich in meiner Praxis regelmäßig Heilmeditationen, an denen meine Patienten teilnehmen können. Diese Meditationen sind eine zusätzliche Unterstützung beim Genesungsprozess.
Wie findet sich ein Kranker im Dschungel von Angeboten zurecht? Wie findet er "seinen" Heilpraktiker und wie findet er zu Ihnen?
Ich empfehle jedem, der sich für alternative Heilmethoden entscheidet, den Weg über den Freien Heilpraktiker Verband zu gehen. Der Verband garantiert Seriosität, seine Mitglieder unterliegen strengen Auflagen. Jeder kann sich hier informieren und sich Adressen von registrierten Heilpraktikern geben lassen. Weiterhin sollte man im Erstgespräch mit einem Heilpraktiker ruhig auch dessen Qualifikationen und Berufserfahrung hinterfragen. Und letztendlich muss die "Chemie" stimmen: Nur wenn ich mich als Person akzeptiert und ernst genommen fühle, kann die Behandlung den gewünschten Erfolg bringen. Tja - wie finden die Patienten zu mir? Ich bin aktiv, halte Vorträge auf Kongressen, werde weiter empfohlen. Und ich bin mir ganz sicher, dass diejenigen, die kommen sollen, ihren Weg zu mir finden!
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